Liegekomfort im Milchviehstall
Als einer der führenden Stallausstatter in NRW wissen wir, worauf es ankommt. Mit über 40 Jahren Erfahrung und mehr als 2.000 realisierten Ställen beraten wir Landwirte nicht vom Schreibtisch aus – sondern aus der Praxis. Von der Planung bis zur fertigen Stalleinrichtung kennen wir jede Herausforderung im modernen Boxenlaufstall. Von robusten Boxenbügeln für Großvieh bis zu speziell ausgelegten Jungvieh-Boxenbügeln ab 3 Monaten – Stalltechnik24 liefert alles aus einer Hand, ab eigenem Lager in Eitorf / NRW.
Welcher Liegeboxen-Bügel für welchen Einsatz?
Liegeboxenbügel Freiraum Plus
Mehr Platz im vorderen Bereich der Box, was ein natürlicheres Abliegen und Aufstehen ermöglicht!
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Liegeboxenbügel Freiraum
Der bewährte Klassiker für Rinder– freitragend, robust und für alle gängigen Stallbreiten geeignet.
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Liegeboxenbügel Comfort
Breite Basis, stabile Konstruktion – ideal für Sanierungen im Bestand und enge Einbausituationen.
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💡 Praxistipp von Stalltechnik24 - Nackenrohr-Höhe
"Die häufigste Fehlerquelle in der Praxis: Das Nackenrohr sitzt zu tief. Richtige Höhe für Milchkühe: 1,30 m ab Liegefläche, abhängig von der Rasse und Tiergröße, flexible Nackensteuerung deckt größen Unterschiede an, Abstand vom Boxenende 1,70–1,75 m. Zu tief positioniert zwingt das Tier, schräg zu liegen – Folge sind Euterquetschungen und bis zu 30 % erhöhte Lahmheitsprävalenz im Betrieb. Wir prüfen die Nackenrohrhöhe bei jedem Aufmaß-Termin und korrigieren auf Wunsch direkt."
Du planst einen Um- oder Neubau?
Unsicher welche Liegebox für deinen Stall und
Bedarf die Richtigen sind?
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Tiefboxen mit
Einstreu
Die Tiefbox mit Einstreu (Stroh, Sägemehl oder Mist) ist das bewährteste System für höchsten Liegekomfort. Die weiche, nachgiebige Liegefläche entlastet Klauen und Gelenke – besonders wertvoll für hochleistende Milchkühe und ältere Tiere.
Tiefboxen mit Sandbettwaben
Sandbettwaben kombinieren die Vorteile der Tiefbox mit deutlich reduziertem Einstreubedarf. Die strukturierten Waben halten Sand oder Einstreumaterial gezielt in der Box – weniger Verlust in den Laufgang, sauberere Boxen, weniger Arbeit.
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Welches Boxenbord
verwenden?
Betonaufkantung - für die klassiche Tiefbox: Dauerhaft stabil, hygienisch und langlebig – einmal verbaut, hält sie Jahrzehnte.
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Recyclingbalken - für Sanierungen im Altbestand: Flexibel, nachhaltig und leicht zu montieren – aus recyceltem Kunststoff, witterungsbeständig.
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💡 Praxistipp von Stalltechnik24 - Tiefbox
"Mindestens 10–15 cm Einstreutiefe halten die Liegefläche trocken und keimarm – das senkt das Mastitisrisiko spürbar. Kontrolle und
tägliches
Nachstreuen. Der richtige Boxenabschluss hält die Einstreu dort, wo sie hingehört: Die Betonaufkantung ist die langlebigste Lösung – einmal verbaut, hält sie Jahrzehnte. Der Kunststoff-Recyclingbalken ist die flexible Alternative – nachrüstbar, ohne Betonarbeiten, nachhaltig."
Hochbox deutlich weniger Einstreu
Nur eine dünne Schicht Strohmehl oder Kalk nötig – spart täglich Zeit und Materialkosten.
Kraiburg Matten :
Langlebig/hygienisch
Kraiburg Hochbox Gummimatten sind einfach zu reinigen, geruchsarm und extrem haltbar.
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Kraiburg KEW Plus
Bewährtes System mit optimaler Griffigkeit und Dämpfung – speziell für Milchkühe entwickelt.
💡 Praxistipp von Stalltechnik24 - Tiefbox
"Im Vergleich zur Tiefbox mit Einstreu amortisiert sich die Investition in ein Hochbox-Gummimattensystem durch die Einsparung bei Einstreumaterial und Arbeitszeit in der Regel innerhalb von 2–3 Jahren."
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Wie statte ich einen modernen Tierwohl Stall aus?
LED Stallbeleuchtung
16 Stunden Lichttag, 150–200 Lux auf Tierhöhe – die richtige Beleuchtung im Stall fördert den Herdenrhythmus und hält die Milchleistung konstant auf hohem Niveau.
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Tierkomfort im Stall
Stallklima, Liegebereich und Kuhbürsten greifen ineinander – nur als Einheit entfalten sie ihre volle Wirkung. Echtes Tierwohl ist kein Nachgedanke, sondern Grundlage jeder Stallplanung.
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Tränketechnik Suevia
Stabile Wasserversorgung auch bei hoher Nachfrage – ausreichend dimensionierte Tränkepunkte sichern den Durchfluss im Stall und bilden die Basis für gleichbleibende Milchleistung.
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Liegeplatz & Boxenkomfort
Boxenmaße und Nackenriegelposition haben direkten Einfluss auf Liegedauer, Klauengesundheit und Milchleistung – wer hier spart, holt die Kosten über den Tierarzt wieder rein.
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Futtertisch Konzept
Zu wenig Fressplätze kosten mehr als sie sparen. Verdrängungsstress an der Futterfront schlägt sich direkt in ungleichmäßiger Körperkondition und sinkender Herdenleistung nieder.
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Flexible Stallaufteilung
Abtrennungen und Teleskoptore schaffen gezielte Wege durch den Stall – für die Klauenpflege, die Separierung einzelner Tiergruppen oder die Sicherung des Futterbereichs.
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Stalltechnik24
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Experten-Wissen: Häufig gestellte Fragen Stalltechnik
Das ist die Grundsatzentscheidung, und sie läuft auf Liegekomfort gegen Arbeitszeit hinaus. Die Tiefbox mit Einstreu ist das bewährteste System für höchsten Liegekomfort: Die weiche, nachgiebige Fläche entlastet Klauen und Gelenke – besonders wertvoll für hochleistende Milchkühe und ältere Tiere. Sie kostet aber täglich Zeit und Material. Die Hochbox mit Gummimatte braucht nur eine dünne Schicht Sägemehl oder Kalk. Gegenüber der Tiefbox mit Einstreu amortisiert sich das Mattensystem über eingespartes Einstreumaterial und Arbeitszeit in der Regel innerhalb von 2–3 Jahren. Wo viele Altkühe und Problemklauen im Stall stehen, ist die Tiefbox trotzdem oft die richtige Wahl – da zahlt der Komfort mehr zurück als die Matte spart.
Mindestens 2,50 m Boxenlänge – das ist der Wert, mit dem wir in unseren Projekten planen. Kürzer wird es nur dann, wenn die Bausubstanz keine andere Wahl lässt, und dann geht es zulasten der Liegezeit. Die Kuh braucht beim Aufstehen einen Kopfschwung nach vorn; fehlt der Platz, legt sie sich seltener hin und steht stattdessen im Gang. Weniger Liegezeit heißt schlechtere Klauengesundheit und weniger Milch – die Liegebox entscheidet über beides. Bei Sanierungen im Bestand, wo die Boxenlänge nicht mehr zu ändern ist, holen Sie über die Bügelwahl und die Nackenrohrposition noch einiges heraus.
1,20 m über der Liegefläche, Abstand vom Boxenende 1,70–1,75 m. Das ist die häufigste Fehlerquelle, die wir in der Praxis sehen: Das Nackenrohr sitzt zu tief. Die Folge ist, dass das Tier gezwungen wird, schräg zu liegen – daraus entstehen Euterquetschungen und eine bis zu 30 % erhöhte Lahmheitsprävalenz im Betrieb. Das ist keine Kleinigkeit, sondern eine der teuersten Stellschrauben im ganzen Stall. Wir prüfen die Nackenrohrhöhe bei jedem Aufmaß-Termin und korrigieren auf Wunsch direkt. Wenn Sie unsicher sind: Messen Sie in Ihrem Bestand nach, bevor Sie über neue Bügel nachdenken.
Drei Bauformen für drei Situationen. Der Freiraum ist der bewährte Klassiker: freitragend, robust, für alle gängigen Stallbreiten – die sichere Wahl, wenn nichts gegen sie spricht. Der Freiraum Plus schafft mehr Platz im vorderen Bereich der Box. Das klingt nach einem Detail, entscheidet aber darüber, ob die Kuh natürlich abliegt und aufsteht: Sie braucht beim Aufstehen den Kopfschwung nach vorn, und genau den gibt dieser Bügel frei. Der Comfort hat eine breite Basis und eine stabile Konstruktion – die Wahl für Sanierungen im Bestand und enge Einbausituationen, wo die Bausubstanz die Boxenbreite vorgibt. Alle drei gibt es in mehreren Längen; welche zu Ihrem Raster passt, klären wir am Grundriss.
Mindestens 10–15 cm Einstreutiefe. Das ist kein Richtwert nach Gefühl: Diese Tiefe hält die Liegefläche trocken und keimarm, was das Mastitisrisiko spürbar senkt. Weniger Einstreu heißt feuchte Liegefläche heißt Zellzahl. Zum Rhythmus: Kontrolle und Nachstreuen täglich, vollständiges Ausmisten mindestens zweimal pro Woche. Als Material funktionieren Stroh, Sägemehl oder Mist. Wer diesen Aufwand nicht dauerhaft leisten kann oder will, sollte ehrlicherweise über die Hochbox nachdenken – eine schlecht gepflegte Tiefbox ist schlechter als eine gute Gummimatte.
Sandbettwaben kombinieren die Vorteile der Tiefbox mit deutlich reduziertem Einstreubedarf. Das Problem der offenen Tiefbox ist der Materialverlust: Sand und Einstreu wandern in den Laufgang, landen in der Gülle und fehlen dort, wo die Kuh liegt. Die strukturierten Waben halten das Material gezielt in der Box – die Boxen bleiben sauberer, Sie streuen weniger nach, und der Laufgang bleibt frei. Der Liegekomfort bleibt der einer Tiefbox, der tägliche Aufwand sinkt. In unserem Sortiment finden Sie dafür die New Farms Blister Sandbettmatte im Format 152 × 113 × 11 cm, ausgelegt für Tiefboxen.
Der Boxenabschluss hält die Einstreu dort, wo sie hingehört – die Frage ist, wie dauerhaft und mit welchem Aufwand. Die Betonaufkantung ist die langlebigste Lösung: dauerhaft stabil, hygienisch, einmal verbaut hält sie Jahrzehnte. Bei uns inklusive Befestigungsmaterial. Der hanit Kunststoff-Recyclingbalken ist die flexible Alternative: 16 × 8 cm, 2,00 m Länge, aus recyceltem Kunststoff, witterungsbeständig, nachrüstbar ohne Betonarbeiten. Faustregel: Im Neubau ist Beton ohnehin im Spiel – dann die Aufkantung. Für die Bestandsbox, die Sie ohne Bauunternehmer nachrüsten wollen – dann der Recyclingbalken.
Das entscheidet Ihre Boxenbreite und die Frage, ob Sie Endlosware oder Einzelmatten wollen. Die KEW Plus ist das bewährte System mit optimaler Griffigkeit und Dämpfung, speziell für Milchkühe entwickelt – als KEW Plus LongLine in 180 cm Breite. Die KKM Longline gibt es in 170 cm Breite. Beides ist Endlosware, wird also auf Ihre Reihenlänge konfektioniert und deshalb angefragt statt in den Warenkorb gelegt. Wenn Sie lieber mit Einzelmatten arbeiten: die Wingflex in 192 × 130 cm und weiteren Varianten. Alle Kraiburg-Matten sind einfach zu reinigen, geruchsarm und extrem haltbar – das ist der Punkt, an dem sich die Hochbox über die Jahre rechnet.
Rechnerisch meist ja – die Amortisation über Einstreu und Arbeitszeit liegt in der Regel bei 2–3 Jahren. Aber die Rechnung ist nicht die ganze Antwort. Wenn Ihre Herde alt ist, viele Klauenpatienten dabei sind oder die Liegezeiten schon knapp sind, tauschen Sie mit dem Umbau Liegekomfort gegen Arbeitszeit ein – und das kann teurer werden als die Einstreu. Ehrlich ist: Der Umbau lohnt sich dort, wo die Tiefbox aus Zeitmangel ohnehin nicht ordentlich gepflegt wird. Wo sie gut läuft, ist der Wechsel eine Arbeitswirtschafts-, keine Tierwohlentscheidung. Rufen Sie uns an unter 02243 85895800 (Mo–Fr 07:30–16:30) – das lässt sich am Telefon meist schnell einordnen.
Ja. Ein Großvieh-Bügel in einer Jungviehbox ist zu groß dimensioniert, das Tier legt sich falsch und verschmutzt die Box. Wir führen speziell ausgelegte Jungvieh-Boxenbügel ab 3 Monaten – parallel zu den robusten Bügeln für Großvieh, alles aus einer Hand und ab eigenem Lager in Eitorf. Wichtig ist, dass Boxenmaße und Nackenrohrposition mitwachsen: Was für die tragende Färse passt, passt nicht für das halbjährige Kalb. Wenn Sie mehrere Altersgruppen im selben Gebäude haben, planen wir die Abschnitte getrennt – das ist mehr Aufwand in der Planung und spart später Umbauten.